Worum geht es?
On-Premise bedeutet: Die Software und die Daten laufen auf der eigenen Infrastruktur des Trägers. Cloud bedeutet: Betrieb bei einem externen Anbieter, Zugriff über das Internet. Beides kann datenschutzkonform sein — die Anforderungen unterscheiden sich aber erheblich.
Die Abwägung
Für On-Premise spricht
- Die Daten verlassen das eigene Haus nicht — der Kreis der Zugriffsberechtigten bleibt klein.
- Kein zusätzlicher Auftragsverarbeiter für die Datenhaltung.
- Nutzung vorhandener IT (Windows, SQL, Active Directory), keine laufenden Cloud-Kosten.
Für Cloud spricht
- Weniger eigener Betriebsaufwand, Updates durch den Anbieter.
- Zugriff von überall, einfache Skalierung.
Bei sensiblen Klientendaten und der Schweigepflicht (§ 203 StGB) wiegt der Aspekt „Daten im Haus" allerdings schwer — jeder externe Dienstleister muss vertraglich eingebunden und zur Verschwiegenheit verpflichtet werden.
… aber sie erhöht die Zahl der Beteiligten und den Prüfaufwand. On-Premise reduziert die Angriffsfläche und den Kreis der Mitwissenden — gerade in der Beratung ein starkes Argument.
Wie BCases das löst
BCases ist On-Premise ausgelegt: Betrieb als Windows-Dienst mit Microsoft SQL Server im eigenen Rechenzentrum, Anmeldung über Active Directory, Verschlüsselung im Transport und im Ruhezustand. Es gibt keine Cloud-Pflicht — die Klientendaten bleiben im Haus. Zugleich ist die Oberfläche browserbasiert, sodass an den Arbeitsplätzen nichts installiert werden muss.
Daten im eigenen Haus
Sehen Sie, wie BCases modern und browserbasiert läuft — ganz ohne Cloud.
Häufige Fragen
Ist Cloud für Beratungsstellen verboten?
Nein, aber sie erfordert sorgfältige Auftragsverarbeitung, Prüfung und Verpflichtung des Anbieters. On-Premise vermeidet diesen Zusatzaufwand.
Braucht On-Premise viel eigene IT?
BCases läuft auf gängiger Windows-Infrastruktur mit SQL Server — meist auf der IT, die ohnehin vorhanden ist.
Ist On-Premise trotzdem modern bedienbar?
Ja. BCases ist browserbasiert und benötigt an den Arbeitsplätzen keine Installation.
Dieser Beitrag gibt einen praxisorientierten Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung; die konkrete Abwägung trifft der Träger mit seiner Datenschutzaufsicht.